KoPraks Forschungsansatz
KoPraks erforscht Kontrollpraktiken als zentrale Mechanismen moderner Gesellschaften.
Im Mittelpunkt stehen alltägliche, institutionelle und digitale Verfahren, durch die Verhalten beobachtet, bewertet und gesteuert wird.
Unser Ansatz verbindet theoretische Reflexion mit empirischer Forschung.
Interdisziplinäre Perspektiven – Soziologie, Kultur-, Medien- und Politikwissenschaft im Dialog.
Empirisch fundiert – Interviews, Dokumentenanalysen, Fallstudien und qualitative Methoden.
Kontrolle im Kontext – Analyse von Organisationen, Bildung, digitalen Plattformen und Verwaltung.
Gesellschaftliche Relevanz – Fokus auf Macht, Transparenz, Teilhabe und Handlungsspielräume.

KoPraks Forschungsprojekte
Die Projekte von KoPraks untersuchen Kontrollpraktiken als zentrale, aber oft unsichtbare Elemente moderner Gesellschaften. Im Fokus stehen Verfahren, Routinen und Technologien, durch die Verhalten beobachtet, bewertet und gesteuert wird – in Organisationen, digitalen Öffentlichkeiten, Bildungskontexten und im Alltag.
Gemeinsam ist den Projekten ein interdisziplinärer Zugang, der theoretische Perspektiven mit empirischer Forschung verbindet. Ziel ist es, Kontrollpraktiken vergleichend zu analysieren, ihre Wirkungsweisen sichtbar zu machen und ihre sozialen, politischen und kulturellen Folgen zu verstehen.
Episode 17
Kontrollpraktiken im Alltag
Hannah Lorenz · Daniel Weiss
Wie wird Kontrolle im Alltag praktisch wirksam?
Das Projekt untersucht alltägliche Routinen, Bewertungen und Dokumentationsformen, durch die Kontrolle jenseits formaler Institutionen ausgeübt und erfahren wird.
Von Evaluation zu Steuerung: Kontrolllogiken in Organisationen
Martin Feldmann · Aylin Demir
Organisationen kontrollieren nicht nur, sie strukturieren Handeln.
Wir analysieren Prüfverfahren, Kennzahlen und Audits als Steuerungsinstrumente und fragen nach ihren Auswirkungen auf Entscheidungsprozesse und Arbeitskulturen.
Sichtbarkeit, Überwachung und digitale Öffentlichkeit
Aylin Demir · Sebastian Krüger
Warum wird Sichtbarkeit zunehmend zur Voraussetzung sozialer Teilhabe?
Dieses Projekt erforscht digitale Kontrollpraktiken auf Plattformen, in sozialen Medien und algorithmischen Öffentlichkeiten.
Kontrollpraktiken im Bildungssystem
Hannah Lorenz · Miriam Köhler
Leistung wird gemessen, bewertet und verglichen.
Das Projekt untersucht Prüfungen, Feedbacksysteme und Evaluationen als zentrale Kontrollmechanismen in Schule, Hochschule und Weiterbildung.
Daten, Algorithmen und automatische Entscheidungssysteme
Sebastian Krüger · Daniel Weiss
Was passiert, wenn Kontrolle automatisiert wird?
Wir erforschen algorithmische Entscheidungsprozesse, ihre Funktionslogiken und die sozialen Folgen datenbasierter Steuerung.
Das Team
Forschende bei KoPraks
KoPraks ist eine interdisziplinäre Forschungsgruppe verschiedener Universitäten, die sich mit Kontrollpraktiken in modernen Gesellschaften beschäftigt.Im Fokus stehen institutionelle, technologische und soziale Formen von Kontrolle.

Dr. Lukas Schneider
Erziehungswissenschaft · Universität Köln
Lukas Schneider untersucht digitale Kontrollpraktiken, insbesondere algorithmische Bewertungssysteme und Plattformlogiken.
In seiner Arbeit verbindet er Medientheorie mit empirischer Analyse digitaler Infrastrukturen.

Dr. Anna Weber
Soziologie · Universität Freiburg

Sebastian Krüger
Technische Universität Berlin · Wissenschaftsforschung
Sebastian Krüger erforscht Kontrollpraktiken in technischen Systemen und datenbasierten Infrastrukturen.
Er analysiert, wie algorithmische Verfahren Entscheidungsprozesse strukturieren und legitimieren.

Prof. Dr. Hannah Lorenz
Universität Bremen · Soziologie

Prof. Dr. Miriam Köhler
Medienwissenschaft · Humboldt-Universität zu Berlin
Miriam Köhler erforscht Kontrollpraktiken in Bildungskontexten.
Sie analysiert Prüfungsformate, Leistungsbewertungen und pädagogische Beobachtung als Formen institutioneller Kontrolle.

Dr. Aylin Demir
Goethe-Universität Frankfurt · Kultur- und Medienwissenschaft

Jonas Richter B.Sc.
Kulturwissenschaft · Universität Leipzig
Lukas Schneider untersucht digitale Kontrollpraktiken, insbesondere algorithmische Bewertungssysteme und Plattformlogiken.
In seiner Arbeit verbindet er Medientheorie mit empirischer Analyse digitaler Infrastrukturen.

